Dienstag, 16. Februar 2010

Adios Argentina, Buenos Dias Montevideo


Mit deutscher Pünktlichkeit stand heute um Punkt 11Uhr die Putzfrau unserer Vermieterin auf der Matte um die Appartementeschlüssel entgegenzunehmen und uns im Gegenzug unsere Kaution zurückzuerstatten.


Jetzt nur noch rin ins Taxi und zum Fährenterminal Buquebus am Porto Madeira. Buquebus ist eine in Argentinien populäre Reisegesellschaft, die eigene Buslinien, Fähren und eine Fluggesellschaft betreibt.




Die Abfertigung funktioniert ein bißchen wie am Flughafen: Einchecken, Boarding, etc.. Eine Stunde dauert die Fahrt über den Rio de la Plata nach Colonia. Dort steht schon der Bus bereit. Drei Stunden dauert die Fahrt nach Montevideo - kein Problem denn der Bus ist klimatisiert und man hat genügend Beinfreiheit.


Die Landschaft erinnert etwas ans Münsterland. Wir sehen auch keine Büffelherden, sondern altbekannte Schwarz- und Rotbunte muhen uns an. Pünktlich erreicht der Bus das Busterminal 'Tres Cruces'.




Das kleine Hotel, das wir über das Internet gebucht haben liegt in einem eher ruhigen, alten Stadtviertel Montevideos. Zwar nicht weit von der Innenstadt, sind hier breite, mit alten Plantanen bewachsene Straßen und meist zweigeschössige Häuser aus der Jahrundertwende, die nicht alle im guten Zustand sind. Hier gibt es wenig abgestellte Autos am Straßenrand und auch der Verkehr ist eher dünn. Mehr dazu dann morgen.


Vom Hotel sind wir angenehm überrascht, hat es doch einen recht guten Standard und scheint erst vor kurzem vollständig renoviert worden zu sein. Nach dem Einchecken geht's sofort zur nur 100 Meter entfernten Rambla Sur (Küstenstraße). Wir stellen fest, daß wir uns in guter Nachbarschaft befinden, als wir die deutsche Botschaft sehen und erbauen uns unter der Büste von Geheimrat Goethe.



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