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Sonntag, 14. November 2010

Quer durch Bordeaux


Immer noch Nieselregen als wir uns am Freitag morgen aus unserem Hotel auf den Weg in die Innesnstadt von Bordeaux machen. Doch auch bei diesem Wetter wirkt Bordeaux sehr aufgeräumt, großzügig und frisch renoviert.


Unser Frühstücksbaguette essen wir auf dem Weg.


Vorbei am Quai de Chartrons, einem monumentalen Platz mit einem noch imposanteren Brunnen, der selbst den Neptunbrunnen beim Alexanderplatz klein erscheinen läßt. Die Wasserfontänen, die den Rössern aus der Nase stieben, lassen den Nieselregen vergessen.



Grobes Ziel unserer heutigen Wanderung sind drei völlig verschiedene Markthallen. Die erste, der Marché des Grands Hommes, unweit der Oper, hatten wir schon gestern Abend kennengelernt. Heute sahen wir die feine Markthalle mit den noch feineren Französinnen in voller Aktion - nichts für den kleinen Geldbeutel. Die Markthalle selbst steht inmitten eines runden Platzes, der behutsam saniert und herausgeputzt wurde. Ob die Halle selbst auch aus der Zeit der Entstehung des Platzes stammt oder nach vielleicht historischen Vorbildern neu errichtet wurde, wissen wir nicht. Von innen jedoch kaum unterscheidbar von vielen anderen Kauftempeln dieser Art.

Unweit von hier gibt es in der Patisserie George Larnicol die leckersten Süßigkeiten in Bordeaux. Unbedingt probieren: die Kouignettes


Unser nächstes Ziel, der Marché Victor Hugo führte uns etwas raus aus dem feineren Bordeaux. Die Gassen wurden enger und die Häuser sind nicht mehr ganz so fein herausgeputzt. Der Regen hatte inzwischen aufgehört und es wurde deutlich wärmer. Die Markthalle selbst machte ein recht einfachen Eindruck - ein paar Fischstände, ein paar Gemüsestände und ein kleines Kaffee - es erinnerte uns sehr an die Markthalle in Moabit.

Noch etwas weiter raus werden dann auch die Bewohner bunter. Für viele Tunesier und Schwarzafrikaner scheint dies hier der Kiez zu sein - vom Bevölkerungsmix ähnlich dem Schanzenviertel in Hamburg. Als wir am Marché des Capucins ankamen, war dieser jedoch bereits geschlossen - schade !

Die Abenddämmerung brach herein, als sich die vielen Straßencafés im Quartier St. Michel füllten und wir noch einen Antikmarkt durchstöberten - hier waren die Preise schon deutlich ziviler als in Paris.


Danach gingen wir unter dem Torbogen von "La Grosse Cloche" hindurch


zum "Place Fernand Laffargue" wo sich zahlreiche Cafés und Restaurants befinden


und ließen den Abend auf einer Terrasse bei inzwischen sommerlichen Temperaturen ausklingen.

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